From Lech (AUT) to Keystone (USA) to Tellride (USA)
Servus, Hello everybody
Ja, wo soll ich nur anfangen? Am besten am Anfang. Ich kann von einem gelungenen Weltcup-Auftakt berichten. Der Start war in Lech, Österreich. Unsere Nachbarn haben da einen super Snowboardcross hingestellt. Der ganze Event war hervorragend. Ein grosses Kompliment nach Österreich.
Der Trainingstag verlief gut, ich konnte meine gute Form abrufen. Am nächsten Tag war es dann soweit, die 1. Qualifikation in meiner 1. Weltcup- Saison. Ja das hört sich schon nach etwas an. Ich war auch dementsprechend nervös. Der 1. Lauf gelang mir bis auf ein paar kleine Fehler , die sich einschlichen, gut. Was auf einem Kurs wie diesem, der sehr lang war (1:20), schnell Zeit kostete. Nach dem 1. Lauf war ich guter 25. Doch dies reichte nicht. Ich konnte mich nicht verbessern im 2. Lauf und es fuhren noch ein paar Fahrer vor mir rein, so das ich dann auf dem 39. Schlussrang landete. Ich war schon ein bisschen enttäuscht, aber auch noch motivierter, weil ich sah, was alles drin lag.
Am zweiten Tag will ich nicht lange um den heissen Brei herumreden. Ich habe die Qualifikation geschafft und wurde 23-er. Nun kamen die Finals. Ich war mit der Snowboardlegende Shaun Palmer, Michael Novotny und Jonathan Cheever im Heat. Nervös? JA natürlich, das war ich, aber immer noch voll konzentriert. Schlussendlich fehlte nicht viel, um in die nächste Runde zu kommen. Ich war jedoch zufrieden mit meiner Leistung. Ich hatte mein Ziel erreicht, welches ich mir vorgenommen habe.
Nun hiess es schnell Koffer packen und ab nach Hause, denn am nächsten Tag ging schon mein Flug in die USA.
WELCOME to AMERICA
Nach einer relativen kurzen Nacht, mit frischen Sachen und sogar einem neuen Haarschnitt, ging es dann am Morgen um 9:00 Uhr an den Flughafen Zürich. Die Reise konnte beginnen. Mit United flogen wir zuerst nach Washington, da erwarteten uns zuerst einmal die MASSIVEN Sicherheitskontrollen der USA. Aber ja, mit ein wenig Geduld hatten wir auch das überstanden. Nun flogen wir weiter, von Washington nach Denver. Nach insgesamt ca. 12 Stunden Flugzeit in Denver angekommen, machten wir kurzen Prozess, mieteten 2 Autos und fuhren ins nächstgelegene Hotel.
Die Reise ging am nächsten Tag weiter, von Denver nach Frisco. Dort hatten wir ein Haus gemietet und trainierten in Keystone für 3 Tage. Wir trafen in einem wirklich "hammer Park" das Freestyle-Team an. Leider konnten wir nicht so richtig im Park trainieren, weil das Wetter nicht mitspielte. Nach 3 Tagen Training und den Jet-Lag auskurieren, fuhr das Snwoboardcross-Team inklusive mir weiter nach Telluride, wo am 16. - 19. der Weltcup stattfindet. Dort angekommen erwartete uns ein gigantisches und edles Hotel. Ich habe mich hier sehr schnell eingelebt und bin nun ready für das Rennen. Drückt mir die Daumen!
Ich habe die Gallery ein bisschen gefüttert. Damit ihr ein bisschen was von meinem Trip seht.
Bis dann! Marvin




